Wir öffnen Horizonte für die Kinder- und Jugendarbeit
Neuer Leiter Young Generation
Neuer Leiter Young Generation
26.06.2026 | Rubrik: Young Generation | 2 Minuten Lesezeit
Ab Juli übernimmt Pascal Götz die Leitung von Young Generation. Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm einen engagierten Nachfolger von Josias gewinnen konnten, der die junge Generation mit viel Herz, Erfahrung und Leidenschaft begleitet.

Einige kennen Pascal bereits von gemeinsamen Projekten oder Begegnungen in den vergangenen Jahren, viele lernen ihn nun neu kennen. Damit ihr einen persönlichen Einblick bekommt, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt – über seine Leidenschaft für die junge Generation, seinen Glauben und das, worauf er sich in seiner neuen Aufgabe besonders freut.

Stell dich kurz vor: Wer gehört zu deiner Familie?
Mit meiner wunderbaren Frau Janine habe ich zwei muntere Töchter im Alter von 2 und 8 Jahren. In unserem Haushalt leben ausserdem 2 Zwergratten und 16 Wachteln.

Was würden Freunde über dich sagen, wenn sie dich in drei Worten beschreiben müssten?
«Bibel-Nerd», «ruhig», «interessiert». Vielleicht ist das auch mehr, das wie ich mich selbst sehe. Oder was ich gerne hätte, dass andere über mich sagen.

Was begeistert dich an der Arbeit mit Kindern, Teens und Jugendlichen?
Für mich ist es immer etwas Besonderes, zu sehen, wie Menschen sich im Glauben entwickeln, Schritte wagen und dabei Leidenschaft und Reife entwickeln. Das ist zwar unabhängig vom Alter, aber oft sind jüngere Menschen schneller bereit, sich herausfordern zu lassen. Sie haben weniger «das war schon immer so» und «das habe ich schon mal probiert und es hat nicht funktioniert». Sie sind oft eher bereit, sich von Gott überraschen zu lassen.

Gab es Menschen oder Erlebnisse, die deinen Glauben besonders geprägt haben?
Mehr als ich zählen kann. Meine Eltern haben meine Neugier gefördert und mir gezeigt, dass Glauben sehr unterschiedlich gestaltet werden kann. An meinem Bruder bewundere ich seine bedingungslose Liebe zu Jesus und zum Nächsten. Als Teenie haben die Jugendleiter unserer Gemeinde uns die Türen weit aufgemacht, die Jugendarbeit, aber auch den Rest der Gemeinde aktiv mitzugestalten. Ich habe damals nie gehört: «Ihr seid zu jung dafür». Im Rückblick finde ich es erstaunlich, was man uns zugetraut hat. Mein bester Freund in den Teeniejahren hat mir vorgelebt, mehr von Gott zu erwarten, dann aber auch mehr mit ihm zu wagen. Meine Frau hat mir einen reifen Umgang mit Emotionen gezeigt und dass man Probleme des Herzens nicht mit dem Kopf lösen kann. Meine Kinder haben mir das Vaterherz Gottes aufgeschlossen. All meine theologischen Lehrer lasse ich mal auf der Seite. Das würde mindestens nochmals so lang.

Worauf freust du dich in deiner neuen Aufgabe bei Young Generation am meisten?
Ich freue mich darauf, mit unserem Team gross zu denken, inspiriert zu werden und über die Grenzen unseres Verbandes hinaus zu inspirieren.

Was wünschst du dir für die Gemeinden und Mitarbeitenden, die wir begleiten dürfen?
Kinder und Jugendliche sind nicht die Gemeinde von morgen, sie sind die Gemeinde von heute (oder mindestens ein Teil davon). Ich wünsche mir, dass wir ihnen viel zutrauen und Raum geben, sie aber auch angemessen begleiten und auffangen, wenn sie stolpern. Und ich wünsche mir, dass wir Alten von ihrem im besten Sinn naiven, wilden und mutigen Glauben inspiriert werden. Nicht nostalgisch im Sinn von «Ich war auch mal so», sondern sehnsüchtig «Wenn Gott das mit denen macht, was hat er dann echt noch mit mir vor».

Zum Schluss: Was sollen wir in einem Jahr über deine Arbeit bei Young Generation sagen können?
Dass ich das Beste der wertvollen Arbeit meiner Vorgänger übernommen und gleichzeitig neue Horizonte eröffnet habe.

Wir wünschen Pascal einen guten Start in unserem Team und sind gespannt, was er in den kommenden Monaten und Jahren mitprägen darf.

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